Presse
Hier findet Ihr Presseartikel: übers 11-line.
Öffnungszeiten: Mo - Sa. 11.00 - 22.00 Uhr & So. 17.00-22.oo Uhr
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MAZ 01.02.2010 ( Märckiche Allgemeine Strasse )
LESUNG: Gespräch mit Heiner Müller
Blanche Kommerell liest aus „Nicht mehr – noch nicht“
POTSDAM / INNENSTADT - Schon der Titel ihres neuen Gedichtbandes „Nicht mehr – noch nicht“ ist ein klassisches Beispiel für die lyrischen Nebelschwaden der Blanche Kommerell. Am Freitagabend im Café „11-Line“ stellte die Schauspielerin, Sprachdozentin und Empfängerin des Deutschen Sprachpreises 2008 eben dieses Buch in einer Veranstaltung des Literaturkollegiums Brandenburg vor.
Der peitschende, nasse Schneeregen vor der Tür ließ das gemütliche gastronomische Refugium mit seinen unverkennbar homoerotischen Bildern an der Wand wie eine Insel des Hedonismus inmitten einer garstig kalten Stadtwüste erscheinen. Hinzu kam, dass der Sohn der Künstlerin Sebastian Kommerell mit Jazz-Piano-Klängen eine Stimmung herbeizauberte, wie sie in alten Filmen im Dämmerschein von Barbeleuchtung einsamen Gestalten seelischen Trost stiftet.
Die Zuhörer dieser lyrischen Caféhaus-Lesung bestaunten schon vor Beginn die sechzigjährige Dame, die, hinter einem riesigen runden Tisch sitzend, ihre zahlreichen Publikationen mit den eingelegten roten Spickzetteln griffbereit sortierte. Als sich die Berlinerin mit der wallenden Haarpracht und der sehr weiblichen Ausstrahlung vorstellte, vergaß sie nicht daran zu erinnern, wie sie 1975 ihr erstes Engagement am Potsdamer Hans-Otto-Theater angetreten hatte.
Natürlich konnte der Erinnerungsbogen auch die Zeit nicht aussparen, als sich am Berliner Ensemble und mit Filmen wie „Jacob der Lügner“ bei der Defa schauspielerische Erfolge einstellten. Als sie dann mit warmer Stimme ihre ersten Gedichte vortrug, war ein melancholischer Tenor oft das bestimmende Moment ihrer Sprachfindungen.
Manchmal allerdings, wie im der Mutter gewidmeten Gedicht „Oktober“, hellt sich dieser tiefe Ernst ihrer Gedichte auch unversehens wieder auf: „Blätter sah ich fallen/diesen Herbst/Menschen starben/im September/Nie blüht es blau über ihrem Tode – Aber ich habe/das Lächeln wiedergefunden/das will ich/über ihre Gräber tragen“.
Kommerell beließ es an diesem Abend nicht beim Gedichtvortrag, sondern las auch noch die Geschichte eines Interviews mit dem Dramatiker Heiner Müller (1929- 1995). Dabei scheitert der unterschwellige Versuch, den Freitod der von ihr verehrten Schriftstellerin Inge Müller (1925-1966) dem egomanischen Gatten anzulasten, und so wendet sich das Treffen in einem Ostberliner Valutahotel überraschend. Kommerell erliegt der Aura des Großdichters und verliert im Zigarrenrauch des charmanten Whiskytöters die anfangs so sicher geglaubte feministische Orientierung. Dieses Gespräch hat sie später aus der Erinnerung rekonstruiert und Müller hat den nicht immer günstig für ihn klingenden Text mit souveräner Großzügigkeit sogar abgesegnet.
Warum er das tat, konnte man zumindest ahnen, denn auch die Kommerell hat immer noch einiges an Ausstrahlung zu bieten. (Von Lothar Krone)
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Jazz-Session immer dienstags im 11-line
Der Potsdamer Künstler Sebastian Kommerell lädt ab sofort jeden Dienstag um 20.30 Uhr in das Café „11-line“ zur „Jazz-Session“. Das Künstlercafé von Giancarlo Arceri und Lars Kaiser befindet sich in der Potsdamer Charlottenstr.119. Das Café lockt mit leckeren Cafésorten, leichten italienischen Speisen und abends gibt es gekühlte Getränke für Künstler und Gäste bei wechselndem Kultur- und Kunstangebot. Kommerell wurde 1971 in Berlin als Sohn der Filmschauspielerin Blanche Kommerell geboren, absolvierte eine Lehre zum Schrift- und Grafikmaler und studierte an der Universität der Künste Malerei. Der freischaffende Künstler stand als Schauspieler mehrfach für TV-Produktionen vor der Kamera und trat auf verschiedenen Theaterbühnen auf. Als Jazz-Musiker tourt er durch Clubs oder begleitet Lesungen. Zurzeit bereitet er mit der Sängerin und Schauspielerin Elke Martens eine Ausstellungsreihe vor. Premiere von „Katzen in Havelländischen Landschaften“ ist im November in Berlin, gefolgt von Potsdam und Erkner.PNN

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Kulturportal Brandenburg
05.11.2009/ 20:51
Ein kleines Café mit Galeriebetrieb und eigenem Galerieraum. Das Motto des Cafés: Kunst und Kuchen und Kaffee und Kultur. Fast alle Speisen werden selbst hergestellt, insbesondere Kuchen, Snacks und Mittagstisch. Die Räume stehen auch für Events zur Verfügung.
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primaDonna – Oktober 2009
Kultur & Bildung im Frauenzentrum Potsdam

Unsere neue Homepage ist online!
www.primadonna-potsdam.de
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Liebe Freundinnen und Freunde, Sehr geehrte Damen und Herren,
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In diesem Monat findet zum *13. *Mal unser* Frauenfestival* statt. Vom
*14.-17.10.* gibt es wie jedes Jahr verschiedene Veranstaltungen.
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Eröffnet wird das Festival am 14.Oktober mit einer Open- Air- Polaroid-
Foto- Aktion auf dem Luisenplatz ab 12Uhr. Um 16.30 Uhr gibt es eine
Vernissage im Frauenzentrum. Am Abend ab 19Uhr findet eine Lesung mit
einer Diskussion auf dem Theaterschiff (In der alten Fahrt) statt.
Weitere Veranstaltungen des Festivals können Sie / kannst Du dem
beiliegendem Flyer entnehmen.
Ein *politisches Frühstück* erwartet Sie / Dich am 28.10. ab 10Uhr in unserem Café. Im Gespräch diesmal: Elisabeth Schroedter (Die Grünen), Mitglied des Europa Parlaments.
Weitere Informationen finden Sie / findest Du wie immer auf dem Programm.
Wir würden uns freuen Sie/Dich im Oktober auf unseren Veranstaltungen begrüßen zu dürfen und wünschen heut einen schönen herbstlichen Tag!!
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